Therapieablauf - was erwartet Sie?

Am Anfang jeder Therapie steht die Anamnese, d.h. Sie geben mir einen Überblick über Ihre derzeitigen Belastungen und schildern auch, in welcher Situation diese das erste Mal aufgetreten sind oder aktuell zum Vorschein kommen.

Weitere Bestandteile der Anamnese sind unter anderem Ihre biographischen Daten, aktuelle Lebenssituation und mögliche Vorerkrankungen.

 

Je mehr ich über Sie und Ihre Probleme erfahre, desto besser und zielgerichteter kann ich eine Therapie auf Sie persönlich abstimmen.

 

In der ersten Sitzung besprechen wir gemeinsam eine mögliche therapeutische Vorgehensweise, so dass Sie sich im Vorfeld ein Bild von den Abläufen der Therapie machen können. Ebenso bin ich verpflichtet, Sie über mögliche Kosten und Risiken aufzuklären.

 

Neben dem Vorhandensein einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Ihnen als Klient und mir, besteht ein Dienstleistungsverhältnis, in dem Sie selbst jederzeit frei entscheiden können, wie viele Sitzungen Sie in Anspruch nehmen möchten und wann es Ihnen wieder gut geht.

 

Psychotherapie lebt von Ihrer persönlichen Bereitschaft und Eigenverantwortung zur Mitwirkung. Sowohl in der kognitiven Verhaltenstherapie als auch Hypnosetherapie gibt es daher Hausaufgaben, um Erreichtes weiter zu entwickeln und auf die nächste Sitzung vorzubereiten. 

 

Während des Therapieverlaufs kann je nach Fortschritt und Zwischenergebnissen das zu Anfang gesetzte Therapieziel angepasst und neu formuliert werden.

 

Eine gut strukturierte Therapie erfordert Zeit. Planen Sie sich deshalb ein ausreichendes Zeitfenster in Ihrem Terminkalender für die Sitzungen ein. In der Regel beträgt die Zeitspanne für die 1. Sitzung ca. 90 - 120 Minuten, jede weitere ca. 60 Minuten.

 

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Mein Angebot richtet sich speziell an Klienten mit Zwängen, Angststörungen und spezifischen Phobien, aber nebenbei auch mit Anpassungs-und Belastungsstörungen, Essstörungen.

 

Das Mindestalter zur Teilnahme an meinem Therapieangebot ist 16 Jahre. Kinder und Jugendliche unter dieser Altersbegrenzung kann ich in meiner Praxis leider nicht annehmen.

Bei Klienten unter 18 Jahren ist zusätzlich die Einwilligung der Eltern notwendig.

 

Wichtig: Da jeder Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet werden muss, ist je nach Beschwerdebild auch eine mögliche körperliche Erkrankung als Auslöser in Erwägung zu ziehen. Es empfiehlt sich daher, bereits vor dem Therapiebeginn eine Abklärung durch den Facharzt (Internist, Neurologe, usw....) vornehmen zu lassen.